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08.07.09

Die LGH GmbH bringt AUDI in Fahrt

Mit Megaliften der LGH erweitert die Stahl- und Förderanlagenbau Geschwenda GmbH die Versorgungsschleuse für LKWs beim Audi Werk in Ingolstadt

Essen, 08. Juli 2009 – Die LGH GmbH, der weltweit größte Vermieter für Hebezeuge, Transportgeräte und Anschlagmittel, unterstützt die Stahl- und Förderanlagenbau Geschwenda GmbH, einen innovativen Stahlbauer, bei der Erweiterung der Versorgungsschleuse für Lastkraftwagen beim Audi Werk in Ingolstadt. Ohne den Ablauf des Werkbetriebes unterbrechen zu müssen, stemmten die vier kompakten Megalift Hubgerüste der LGH GmbH während der einwöchigen Bauphase auf engstem Raum die Stahlträger zwischen der alten und der neuhergestellten Betonwand.

Im Zuge der umfassenden Erweiterung des Werkzeugbaus im Ingolstädter Audi-Werk wurden auch bei der Infrastruktur Erweiterungen notwendig: Die bestehende Versorgungsschleuse war zu schmal und musste um einige Meter verbreitert werden. Den Zuschlag für das Projekt erhielt die Stahl- und Förderanlagenbau Geschwenda GmbH.

Für die Durchführung des Auftrags lieferte Geschwenda zunächst neun Stahlträger, mit denen eine Spannweite von insgesamt 11,5 m erreicht und eine vertikale Auflast von 160 t bewältigt werden konnte. Vor Ort wurden die Träger auf zwei neuen Auflagern – zum einen Stahlstützen an der bestehenden inneren Schleusenwand und zum anderen auf der neuhergestellten Ortbetonwand - montiert. Im Anschluss galt es, die alte Außenwand, eine der Schleusenbegrenzungswände, zu entfernen, um so die Versorgungsschleuse zu verbreitern. Die darüber befindlichen Geschosse wurden dazu auf der neuen Stahlkonstruktion abgesetzt. Dabei musste allerdings der reibungslose Ablauf des Werkbetriebs gewährleistet werden!

„Bei dem Projekt bei Audi standen wir vor der besonderen Herausforderung, dass die Baumaßnahmen während des laufenden Betriebs durchgeführt werden mussten“, erklärt Michael Bergmann, Verkaufsleiter bei der Geschwenda GmbH. „Um diesen nicht zu gefährden, konnten wir die Stahlträger nicht mit einer großen Hubkonstruktion stützen. Um Bauschäden in der bestehenden Bausubstanz infolge des Absetzens auf den Stahlbau und der entstehenden Durchbiegung der Konstruktion zu verhindern, mussten die Stahlträger gegen die vorhandene Decke verpresst werden. Bis die Lasten von der neuen Schleusenwand aufgenommen werden konnten, benötigten wir deshalb zusätzliches Gerät zur Sicherung der Träger. Hierfür holten wir uns die LGH GmbH an Bord.“

Der Vermieter von Hebezeugen, Transportgeräten und Anschlagmitteln brachte vier Megalifte mit je 100 t Hubkraft zum Einsatz, mit deren Hilfe die aufliegende Last gesichert werden konnte. Megalift Hubgerüste kommen im allgemeinen dann zum Einsatz, wenn große, schwere Lasten abgesetzt bzw. versetzt werden müssen. Da der Megalift flexibel über, neben, unter oder auch um die Last herum aufgestellt werden kann, ist er die optimale Hebevorrichtung für schwer erreichbare Lasten. Ausschlaggebend sind dabei vor allem die variablen Abmessungen und das äußerst kompakte Format. So können mit dem Megalift Hubgerüst hohe Kosten für Konstruktionsanpassungen oder die Anmietung übermäßig schwerer Kräne vermieden werden.

„Das Projekt bei Audi ist ein gutes Beispiel dafür, dass Bauprojekte oft sehr spezielle Hublösungen erfordern“, erläutert Bernhard Rzesnik, Niederlassungsleiter der LGH GmbH. „Es kommt vor, dass Unternehmen aus Kostengründen darauf drängen, ihre eigenen Geräte einzusetzen, auch wenn diese für die jeweilige Aufgabe eigentlich nicht geeignet sind. Dies führt jedoch nicht nur zu einer immensen Unfallgefahr, sondern es entstehen auch versteckt Kosten, da das Projekt nicht effizient abgewickelt werden kann.“


„Unsere Entscheidung, die für das Hubproblem optimalen Geräte bedarfsgerecht anzumieten, war genau richtig“, bestätigt Bergmann. „Mit ihrem großen Erfahrungsschatz konnte uns die LGH GmbH kompetent beraten und uns mit den Megaliften die richtige Lösung bieten. Durch die pünktliche Anlieferung der Geräte konnten wir das Bauprojekt bei Audi mit Hilfe der LGH GmbH reibungslos abwickeln und gleichzeitig den laufenden Betrieb im Bereich der Versorgungsschleuse sicherstellen.“


Hinweis an die Redaktion

Hochauflösendes Bildmaterial ist bei eloquenza pr erhältlich.



Informationen über Stahl- und Förderanlagenbau Geschwenda

Die Stahl- und Förderanlagenbau Geschwenda GmbH entstand im Jahr 1958 durch den Zusammenschluss dreier kleinerer Betriebe zu einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks. Aus dieser Genossenschaft ging das heutige moderne Unternehmen mit 95 Mitarbeitern, vom Diplomingenieur bis zum hochqualifizierten Facharbeiter, hervor. Geschwenda unterstützt Unternehmen bei bedarfs- und kundengerechten Lösungen aus einer Hand - von der computergesteuerten Planung, Entwicklung und Konstruktion über die Fertigung, Lieferung und Montage bis hin zur Inbetriebsetzung. Das technische Wissen und die hohe Motivation der Mitarbeiter, die jahrzehntelange Erfahrung im Stahl- und Förderanlagenbau, das flexible Leistungsprofil und modernste automatische Anlagen garantieren dabei höchste Qualität. Weitere Informationen sind unter www.stahlbau-geschwenda.de erhältlich.